Präparation einer Toten SpinneTeil 2:

Der nächste Schritt ist die Fixierung der Spinne auf einer Styropor-Platte.

Wiederum wird die Spinne in eine annähernd normale Haltung gebracht. Dann wird der Vorderkörper mit mindestens 3 Nadeln fixiert. Dabei eignen sich die Zwischenräume zwischen den Chelizeren und dem 2. und 3. Beinpaar. Nun können die Beine eines nach dem anderen fixiert werden.  Ich denke, das erklären die Bilder am Besten:

Sollte man bestimmte Stellungen nachstellen wollen, kann man sich aus Styropor eine Form basteln:

Fertig?
Nein!
Das Präparat sollte in dieser Stellung mindestens 3 Wochen bei trockener und warmer Luft getrocknet werden.
Auf gute Lüftung ist zu achten!
Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit sind zu vermeiden, da hierbei die Farben ausbleichen oder das Tier zu gammeln beginnt.
Hautkontakt mit dem Mittel ist zu vermeiden, da es giftig ist!
Ebenso sollte die Präparation in einem gut gelüfteten Raum erfolgen, da das Mittel ausdampft und diese Dämpfe Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen, die aber schnell abklingen, wenn man an die frische Luft geht.

Ich persönlich lasse meine Präparate mindestens 6 Wochen trocknen.
Danach kann das Präparat in Schaukästen oder unter Plastikhalbkugeln mit Nadeln oder Kleber endgültig fixiert werden und ist nun FERTIG!!
Selbstverständlich kann auch mit anderen Wirbellosen ebenso verfahren werden........
Ich habe von sämtlichen Futtertieren über größere Fauchschaben bis zu Skorpionen und Stabheuschrecken alles schon präpariert.
Ein von mir bisher ungelöstes Problem ist das Einfallen des Hinterleibs bei manchen Präparaten.
An einer Lösung wird gearbeitet und diese nachgereicht........

Bei Fragen oder Anregungen bitte Bescheid sagen!

 

 ©Stefan Feiler  Kontakt